Kamen Rider Revice Ep 07 Review

Die siebte Folge von Kamen Rider Revice hält uns die Suche nach einer kriminellen Jugendbande, deren beschützenden Deadman und einen weiteren neuen Rider bereit.

Jackal Genome Design

Die Story dieser Folge wird durch eine von der Polizei verfolgte Jugendbande eingeführt, die dabei Hilfe von einem Phase 2 Deadman haben. Das bekommt auch Fenix mit, die das im Hauptquartiert im Beisein von Ikki analysieren. Auf Grundlage des Cheetah Vistamps ist der Deadman besonders schnell, was den bisherigen Formen unmöglich machen sollte da mitzuhalten. Ikki in der Schiffsbasis zu sehen macht irgendwie Spaß. Das lässt die Zusammenarbeit noch besser aussehen, als wenn ständig irgendeiner (meistens Daiji) ins Happy Spa läuft, um Ikki irgendwas zu übereichen oder mitzuteilen.

Außerdem scheint George allgemein nicht viel von Vice zu halten, ganz besonders nachdem er von ihm etwas lockerer mit Kari-chan (sein Nachname ist Karizaki) angesprochen wird. Nicht ganz die übliche Art, da sich die beiden ja kaum kennen. Aber auch die Bezeichnung lahm für Vices Jackal Genome Form ist weniger hilfreich ihn zu mögen. Diese ursprüngliche Form will ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Außerdem beobachtet Hiromi in einer Art Lobby des Hauptqartiers Daijis Verhalten gegenüber Ikki, welches ihm definitiv verdächtig ist. Ist aber denk ich nicht schwer das zu erkennen, da das eine 180° Wende darstellt.

Recherche

Ikki lässt sich auf den neusten Stand der Dinge bezüglich des neuen Falls bringen

Zurück im Happy Spa, erläutern Sakura und Buu Ikki die neusten Ergebnisse ihrer Recherche bezüglich der Jugendbande. Buu war schon letztes Mal derjenige, der die ganzen Dinge um den Anwalt herausfand. Was genau für einen Job er hat wollte oder konnte er bisher nicht sagen. Seine Fähigkeiten sprechen aber für sich. Ich hätte zuvor nicht damit gerechnet, dass er zu so einer Figur wird. Am Ende ist er insgeheim noch für Fenix tätig.? Irgendwoher hat er diese Fähigkeiten jedenfalls, woraus er ein Geheimnis macht. Die Art wie hier wieder zum zweiten Mal auf die Frage nach seinem Job geantwortet wird ist zwar fern jeglicher Realität, macht aber Spaß und kam schon öfter in der Vergangenheit vor. Kann man mögen, muss man nicht. Ich finde es lustig.

Die erste Begegnung mit dem Cheetah Deadman

Unterbrochen werden sie von Hiromi, der seine Bedenken gegenüber Daiji offenbart. Viel weiter kommen sie mit dem Gespräch jedenfalls nicht, da ein neuer Angriff im Gange ist. Diesen versucht Revice zu vereiteln und den Deadman zu stellen. Dies gelingt allerdings auch nach einigen Formwechseln nicht. Und auch wenn es eine gute Idee war ihn mit dem Eagle Remix aus der Luft anzugreifen, führt das lediglich zum Absturz. Etwas Neues muss also her.

Nach einer kurzen Pause geht es für Ikki auf die Suche nach den vier Jungs, um mehr über sie herauszufinden. Und auch wenn die vier schon in der Schule Probleme machten, so scheint der Phase 2 Cheetah Deadman keiner der Jungs zu sein, da derjenige im Visier weggezogen ist. Vielmehr bekommt Ikki den Verdacht, dass der Übeltäter der Vater einer der Jungs sein müsste, was sich später als wahr heraus stellen sollte.

Daijis Veränderung

Daijis Dämon Kagerou legt ihm sein Schicksal vor Augen

Zwar wird der Plot um Sakura und Julio aus der letzten Folge hier zwar erwähnt, aber nicht weitergeführt, dafür jedoch der um Daiji. Er hat nämlich Erinnerungslücken und findet auch heraus warum, als er in sein dämonisches Spiegelbild blickt. Die Szene ist recht kurz, dafür aber umso interessanter. Dachte ich in der letzten Folge noch, Daiji könnte seinem Bruder nichts antun, erfahren wir, dass der Wunsch dazu sehr wohl sehr groß ist. Und das ist letztlich auch der Grund, warum sein Dämon es schaffen konnte die Oberhand zu gewinnen. Es sah für mich zwar zuletzt so aus, als würde Daiji seine Eifersucht gegenüber seinem Bruder zügeln und in Mut und Entschlossenheit umwandeln, um ein Rider zu werden. Dieser Umweg an Erzählung ist natürlich noch interessanter. Zumal wir damit tatsächlich eine Art physischer Auseinandersetzung in Form von Rider Kämpfen zwischen den Brüdern bekommen. Die Idee finde ich klasse und bringt somit noch mal eine ganz andere Dynamik in die Serie.

Hiromi wird in die Vorkommnisse um Daiji eingeweiht

Der Stein des Anstoßes für seinen Dämon war Daijis Angst und sein Versagen während der Zeremonie aus der ersten Folge, weswegen Hiromi sich dafür gewissermaßen verantwortlich fühlt. Denn jetzt erfährt dieser die Sachlage bezüglich Daiji und ist entschlossen ihn aufzuhalten. Dafür bekommt er sogar den zuvor schon geteaserten Demons Driver überreicht.

Was ich an der Stelle nicht ganz verstehe ist der Umgang mit Daiji. Irgendwie scheinen sie nicht wirklich zu wissen, was mit ihm los ist, auf der anderen Seite übergibt George ihm den Two Sidriver. Weiter sind sie sich nicht sicher, ob Daiji den Diebstahl begangen hat. Das könnte man jetzt interpretieren, dass sie nicht wissen ob er es war oder sein Dämon, wenn sie diesen Umstand den überhaupt kennen. Falls nicht, entsteht dadurch aber bei mir ein viel größeres Fragezeichen: dass Fenix es zwar scheinbar schafft sämtliche Aufnahmen von Angriffen durch die Deadmans zu erstelllen (wie auch immer), sie es aber nicht schaffen simple Überwachungskameras in ihrer Basis zu installieren. Denn dann wäre der Täter zu sehen gewesen. Aber wenn man sich zu sicher ist, braucht man sowas natürlich nicht. Vielleicht sollten sie jetzt nachrüsten.

Kamen Rider Demons

Während sich Hiromi mit seinem neuen Driver und dem Jackal Vistamp auf den Weg macht, ist Ikki schwer beschäftig damit dem Cheetah Deadman das Wasser zu reichen. Und als ob das nicht schon genug wäre, mischt sich auch noch Kamen Rider Evil ein. Die Situation wird allerdings erst mal kurz entschärft, als Hiromi eintrifft, Revice den Jackal Vistamp zuwirft und sich selbst in Kamen Rider Demons verwandelt.

Kamen Rider Demons

Ich hatte schon Scans gesehen, aber so in Action sieht der schon richtig klasse aus. Die Verwandlung klasse, das Aussehen toll, ja sogar Spinnenfäden gibt es… Spinne halt – nein nicht die freundliche aus der Nachbarschaft.
Allgemein finde ich selbst nach anfänglichen Schwierigkeiten die Rider Designs ziemlich gut. Und Kamen Rider Demons legt noch mal gut nach was das angeht.


Kamen Rider Evils (l.) Attacke gegen Kamen Rider Demons (r.)

Nachdem jetzt drei Rider im Ring sind, bekommen wir hier endlich die Rider Action zwischen den Ridern (Evil & Demons), weswegen ich das Franchise unter anderem so mag. Schnell, dynamisch, gnadenlos und cool in Szene gesetzt. Ich bin immer wieder begeistert von den Choreografien und Umsetzung der Kämpfe. Letztlich kann sich Kamen Rider Evil jedoch durch eine Attacke zurückziehen.

Einen guten Kontrast dazu bietet der Kampf zwischen Revice und dem Deadman. Denn mit der Verwandlung in die an Kamen Rider Ex-Aid angelehnte Jackal Genome Form, bekommt Revice die nötige Schnelligkeit, die er brauchte um den Deadman besiegen zu können, was ihm letztlich auch gelingt und Fenix ein Vistamp mehr zurück hat.

Vice in der Jackal Genome Form

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte ist die Ungewöhnlichkeit dabei: Vice wird hier zu einem Skatebord, wo sich lediglich sein Gesicht abgebildet wiederfindet. Gut vorstellbar, dass das die kleine Rache von George dafür war, sein ursprüngliches Desing als lahm zu bezeichen. Vermutlich war es aber eher eine spontane Entscheidung, da George zuvor schon ein Skatebord dabei hatte. Vice sieht jedenfalls so lustig aus und noch mehr, wenn sein Gesicht zu seinem Befinden animiert wird. Auch ist es nur allzu verständlich, dass er (bildlich Anime-like) rumheult, wenn Revi auf seinem Gesicht steht. Einfach herrlich und völlig unerwartet. Aber auch so etwas gehört zum Humor der Serie, der mir bisher gefällt.

Die Animation von Vices Gesicht wahrend Revi auf ihm den Deadman verfolgt

Fazit

Die Folge hatte für mich den richtigen Mix zwischen Monster der Woche und weitergeführten Plots. Im Gegensatz zur letzten Folge, konzentriert man sich auch auf die zwei neuen Rider. Der Kampf der beiden war großartig und Kamen Rider Demons… In Acton sogar noch besser als auf den Scans. Der Kampfstil darf genau so weitergehen. Das macht richtig Laune.

Gelungen war auch die recht kurze Szene mit Daiji und Kagrou, die zwischen den Zeilen so viel zu sagen hat. Sei vorsichtig mit deinen Wünschen!

Wie oben schon erwähnt, finde ich es ein wenig unlogisch, wie Yujiro und George mit der Sache um Daji umgehen. Wissen sie jetzt was los ist oder nicht? Ober hab ich was übersehen? Das wäre allerdings auch schon das Einzige an der Folge, was (für mich) zu beanstanden war.

In diesem Sinne war’s mit der Review und wir lesen uns beim nächsten Mal wieder.

Veröffentlicht von shinkenrider

Ich bin Serienjunkie, mag Mangas sowie Tokusatsu. Besonders Kamen Rider hat es mir angetan, womit ich auch eine große Sammeleidenschaft teile.

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